Die Sonne - wie wichtig sie für unsere Gesundheit ist...


Egal ob ihr heuer ans Meer fahrt, an einen See, oder aber einen Ausflug in die Berge macht. Sonnenpflege ist das Um und Auf, wenn ihr keine schmerzhafte Erinnerung an Euren Urlaub haben wollt.


Doch welche Sonnenpflege ist für mich und meine Familie am Besten geeignet?

Welche Inhaltsstoffe sollten auf keinen Fall enthalten sein?

Und wie war das nochmal mit der Eigenschutzzeit der Haut?


Ich hab mich ein bisschen genauer mit dem Thema "Sonne" auseinandergesetzt. Um die Sonnenpflege genauer unter die Lupe zu nehmen, fangen wir doch mit den Basics an.


Die Sonnenkinder von Damals

Die "vor"1960-er Generation


Wenn einem frühere Urlaubsfotos der Eltern, oder sogar schon Großeltern in die Hände fallen, wird man mit Erstaunen feststellen, dass die "Beziehung" zur Sonne eine ganz andere war, als heute.

Sind die Plätze mit dem größten Sonnenschirm am Strand heutzutage die teuersten, sieht man auf den "vor-1960er Fotos" meist gar keine Sonnenschirme. Menschen, die in der prallen Sonne auf dem Handtuch liegend jede Sonnenminute auskosteten und vor sich hin brutzelten, bis sie dann so gigantisch braun waren.


Nach einem harten und kalten Winter war der Sommer eben da, um sich wieder zu regenerieren, Kraft zu tanken. Die Sonne war wie eine Erlösung, die die Stimmung erhellt und die Lebenslust steigert.


Und auch schon vor 6.000 Jahren, zu Zeiten der ägyptischen Pharaonen, wusste man, dass das Sonnenlicht heilende Fähigkeiten besitzt. Die Sonne galt als mächtigste Kraft, weshalb sie auch von vielen Völkern als oberste Gottheit verehrt wurde.


Auch Hippokrates, der "Vater der Medizin" und berühmteste Arzt des Altertums, hielt große Stücke auf die Heilkraft der Sonne. Er verordnete den Kranken die sogenannte Heliotherapie. (Helios (gr.) = Sonne / Therapie = Behandlung).


Und auch viele Studien weisen darauf hin wie wichtig die Sonne für unsere Gesundheit ist. Vor wenigen Jahren hat eine Langzeitstudie des schwedischen Karolinska-Instituts ergeben, dass ein Vermeiden der Sonne das Sterberisiko erhöht, und zwar "im gleichen Maße wie das Rauchen", schrieben Forscher.


Andere Studien zeigen, dass Menschen, die im Freien arbeiten, weniger oft an Hautkrebs erkranken, als jene die im Büro arbeiten, und nur einmal im Jahr zwei Wochen in der Sonne verbringen.


Die Sonne hat also durchaus positive Eigenschaften für uns. Sie kann helfen den Blutdruck niedrig zu halten, Herzerkrankungen sowie Autoimmunerkrankungen zu verringern, und hat nebenbei einen positiven Einfluss auf Depressionen.


Licht macht uns fröhlich uns lässt unseren Körper das "Glücks-Hormon" Serotonin ausschütten, dass einerseits unser seelisches Wohlbefinden beeinflusst, als auch unser Schmerzempfinden.


In den 1960er Jahren wurde erstmals die Gefahr, die von der Sonne ausgeht "entdeckt". Und zwar erkannte man die UV-Strahlung als maßgeblichen Faktor bei der Entstehung von Hautkrebs.


Doch was ist eigentlich UV Strahlung und welche Arten von Strahlen gibt es?


UV-Strahlung oder UV-Licht ist die sogenannte "Ultraviolettstrahlung".


Die Sonne sendet uns 3 Arten von "Strahlen".

  1. das Licht, das für uns sichtbar ist

  2. Infrarotstrahlung, die wir als Wärme wahr nehmen

  3. UV-Strahlung (Ultraviolettstrahlung), die wir weder sehen noch fühlen können, die aber starke biologische Wirkungen, besonders auf unsere Haut und unsere Augen hat


Welche Arten von UV-Strahlung gibt es?


UVC-Strahlung, die von der Lufthülle der Erde komplett verschluckt wird und erst gar nicht die Erdoberfläche erreicht


UVB-Strahlung, die vom Ozonmantel der Lufthülle teilweise abgeschwächt wird. Je mehr die Ozonschicht durch Umweltbelastungen zerstört wird, desto mehr UVB-Strahlung dringt durch.

UVB-Strahlung ist ein "kurzwelliges" Licht, das bis in die Epidermis (Oberhaut) dringt.

Sie ist mutagen, das bedeutet, dass sie die Erbsubstanz, oder auch DNA genannt, unmittelbar schädigen kann. Sie ist maßgeblich beteiligt bei der Entstehung sogenannter "freie Radikale", die in weiterer Folge Gewebezellen schädigen. Grundsätzlich kann der Körper selbst, geschädigte Zellen reparieren. Irreparable Zellen werden entsorgt.

Ist die Haut jedoch zu häufig UVB-Strahlung ausgesetzt, oder ist das körpereigene Immunsystem geschwächt, so kann es sein, dass die Zellen mutieren.

Lt. Dermatologen ist die UVB-Strahlung maßgeblich bei der Entstehung von Hautkrebs beteiligt.


UVA-Strahlung ist ein "langwelliges" Licht. Es wird weitestgehend von der Lufthülle durchgelassen und dringt bis in die tiefen Hautschichten, der sogenannten Dermis (Lederhaut) vor. Vorzeitige Hautalterung, Falten (Knitterfalten), sowie Altersflecken sind hauptsächlich der UVA-Strahlung zuzuschreiben.



Sonnenschutz


Körpereigener Schutz vor UV-Schäden


Was vielen Menschen nicht bewusst ist, unser Körper hat einen ausgeklügelten Schutzmechanismus, um sich vor UV-Strahlungsschäden zu schützen. Und zwar bräunt er die Haut mit körpereigenen Hautpigmenten, dem Melanin. Zudem entwickelt die Haut nach wiederholter Sonnenbestrahlung einen gewissen Eigenschutz, indem die oberste Hautschicht dicker wird.


Eigenschutzzeit


Die Eigenschutzzeit der Haut gibt an, wie lange man sich ohne Sonnenschutz in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Dennoch sollte jeder selbst ein bisschen auf die Reaktionen seiner Haut achten!


Jeder Mensch reagiert anders auf Einwirkung von UV-Strahlung. Dermatologen teilen die Hautempfindlichkeit grob in 5 Typen ein. Babies und Kinder sind hier allerdings ausgenommen. Sie haben eine wesentlich dünnere Haut und somit einen geringeren Eigenschutz als Erwachsene.



! ACHTUNG ! Die Einnahme bestimmter Medikamente sowie die Ernährung kann ebenso erheblichen Einfluss auf die Eigenschutzzeit bzw. die Photosensibilität der Haut haben. Ich gehe in diesem Beitrag nicht näher auf dieses Thema ein, da es den Rahmen sprengen würde. Bitte aber immer im Auge behalten!


Lichtschutzfaktor


Der Lichtschutzfaktor (LSF) dient zur Beurteilung von Lichtschutzpräparaten und gibt an, wie viel mal länger man sich mit einem Sonnenschutzmittel der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Die Angabe des Lichtschutzfaktors bezieht sich aber nur auf den UVB-Schutz, also den Schutz gegen Sonnenbrand. Trotzdem enthalten die meisten Sonnenschutzmittel auch den UVA-Schutz, auf den mit einem UVA-Logo hingewiesen wird.


Um deutlich zu machen, dass ein Produkt ebenfalls vor den schädigenden UVA-Strahlen schützt, ist es mit dem kreisförmigen UVA-Logo gekennzeichnet.


Grundsätzlich gilt:

Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = Sonnenschutzzeit (jene Zeit, die man sich mit Sonnenschutzmittel in der Sonne aufhalten kann, ohne die Haut zu belasten)



Bedenkliche Inhaltsstoffe in handelsüblichen Sonnenschutzmitteln


Eine Beobachtung gibt allerdings zu denken. Seit der Einführung von Sonnenschutzmitteln, steigt die Hautkrebsrate, Wie kann das sein?

Einerseits blockieren Sonnencremen die UV-Strahlen, wodurch der Vitamin D Gehalt im Blut um 97-99 Prozent sinkt. Lt. Experten ist ein Vitamin D Mangel an der Entstehung vieler Krebsarten beteiligt.


Toxikologen behaupten überdies, dass bestimmte Inhaltsstoffe diverser Sonnenschutzpräparate unter Verdacht stehen Krebs auszulösen.


UV-Filter werden vor ihrer Zulassung diverser Tests unterzogen, dennoch finden sich in vielen Sonnencremen Substanzen, die als gesundheitsgefährdend und umweltschädlich eingestuft werden müssten.


Aber nicht nur in Sonnenschutzmitteln findet man chemische UV-Filter. In vielen Gesichtscremen, Parfums, oder Make-Ups sind diese enthalten. Und zwar dienen sie hier nicht dem UV-Schutz, sondern dem Schutz und der Haltbarkeit des Produktes.


Im Gesundheitsratgeber "ANGESCHMIERT!", der mir als Recherche für meinen Beitrag diente, habe ich folgende Liste an chemischen UV-Filtern gefunden:


OCTOCRYLENE

Im Jahr 2008 wurde in einer Studie aus Japan in Zellversuchen, eine hormonelle Wirkung des chemischen UV-Filters Octocrylene nachgewiesen, der übrigens lt. ÖKO-Test in den meisten Mitteln steckt. Der Wirkstoff ist in Japan seit langem verboten ist.


4-METHYLBENZYLIDENCAMPHOR (4-MBC)

In Zelltests und Tierversuchen stellte sich bei diesem UV-Filter heraus, dass sie wie Hormone wirken und wahrscheinlich schädliche Effekte auf Lebensgemeinschaften in Gewässern haben.


In einem Tierversuch mit Ratten, wobei die Muttertiere mit 4-MBC belastet wurden, brachten diese, männliche Ratten mit vergrößerter Prostata zur Welt.

2004-2006 gab es erste Analysen bei Menschen. Es stellte sich heraus, dass bei ungefähr 75 Prozent der stillenden Frauen die chemischen UV-Filter direkt in die Muttermilch übergehen.


ETHYLHEXYL METHOXYCINNAMATE

Ethylhexyl Methoxycinnamate hat die Fähigkeit Brustkrebszellen zu beschleunigen und hat auch Einfluss auf das Hormonsystem, beispielsweise verursacht es ein Ungleichgewicht in der Produktion des Schilddrüsenhormons.


TITANIUM DIOXIDE (NANO) und ZINC OXIDE (NANO)

Nanopartikel stehen in Verdacht, gesundheitliche Auswirkungen auf lebende Organismen zu haben. Sie wirken fotokatalytisch, d.h. bei UV-Bestrahlung bilden sich zellschädigende freie Sauerstoffradikale, die letztendlich Krebs auslösen können.

Kosmetikhersteller versuchen, das Problem zu minimieren, indem sie die Nanopartikel mit reaktionsfreien Substanzen wie z.B. Siliziumdioxid (Coatin) ummanteln. Problematisch könnte es allerdings sein, wenn diese Nanoteilchen in tiefere Gewebeschichten eindringen. Eine nicht ganz intakte Hautbarriere wäre bereits eine leichte Möglichkeit für die Nanopartikel in den Körper zu gelangen. In einer Veröffentlichung von den Autoren Dr. Stefanie Wagner, Dr. Ralf Dillert, Prof. Dr. Ralf Bahnemann und Prof. Dr. Cornelia Kasper „Winzige Eindringlinge“ können diese winzigen Nanopartikel theoretisch in fast alle Bereiche des Körpers eindringen. Sie können biologische Barrieren wie Zellmembranen und die Blut-Hirn-Schranke überwinden, sich entlang der Nervenbahnen bewegen und über das Blut in verschiedene Organe wie Herz, Niere und Leber gelangen.

Ebenso wird in Untersuchungen zur Toxizität von Nanopartikeln die Umweltverträglichkeit diskutiert. Nanopartikel werden über Luft, Wasser und Boden von Pflanzen und tierischen Organismen aufgenommen und gelangen in weiterer Folge in die Nahrungskette.

ALTERNATIVE: Titandioxid und Zinkoxid (ohne Nanopartikel).

Diese sind natürliche Mittel organischen Ursprungs. Für konventionelle Sonnenschutzmittel werden sie nicht gerne eingesetzt, da sie einen weißen, eher zähen Belag auf der Haut hinterlassen. TIPP: Sonnencreme mit etwas Kokosöl mischen, somit lässt sie sich leichter auftragen!



Natürlicher Sonnenschutz der Firma feeling


Die Firma feeling hat diverse Sonnenpflegeprodukte im Sortiment, sowohl zur Vorbereitung der Haut auf die Sonne, als auch zum Schutz vor der Sonne, sowie pflegende Produkte zur Regeneration nach einem sonnenreichen Tag.


feeling Sonnenschutzmittel für Baby/Kind und Erwachsene pflegen die Haut mit natürlichen Pflanzenölen und schützen mit wirkungsvollen mineralischen Pigmenten.


Eigenschaften:

  • Sofortiger Lichtschutz (UVA und UVB)

  • 100% natürlicher, mineralischer Schutz

  • Wasserfest

  • Ohne Nanotechnologie

  • Ohne Alkohol

  • Frei von synthetischen Lichtschutzfiltern

  • Frei von synthetischen Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen

  • Unschädlich für Korallenriffe, Wasserorganismen und Gewässer

  • Ohne Mikroplastik

  • 100% der Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs




Neben der Gefahr, die die Sonne für uns haben kann, gibt es aber eine Reihe an wichtigen Funktionen, die aber nur mit Hilfe des Sonnenlichts möglich werden.



Wichtige Funktionen der Sonne



Vitamin D


Trotz aller Warnungen, wie schädlich UV-Strahlen für uns sein können, dürfen wir nicht vergessen, dass ausgerechnet diese UV-Strahlen, genau genommen sind es die "schädlichen" UVB-Strahlen, die den Fettstoff Cholesterol in unserer Haut bilden. Durch Weiterverarbeitung in Leber und Niere wird daraus Vitamin D.


Vitamin D ist streng genommen gar kein Vitamin, sondern eine Vorstufe zu einem Hormon. Heute ist medizinisch belegt, dass der Mensch nur etwa 10 Prozent des täglichen Vitamin D Bedarfs über die Nahrung aufnehmen kann. Für die anderen 90 Prozent benötigt er die Sonne, ungefiltert auf die Haut.


Vitamin D hilft dabei, im Darm Kalzium zu binden, das für unsere Knochen, Zähne und Muskeln wichtig ist. Es spielt also bei unserem Stoffwechsel entscheidend mit, regelt den Mineralhaushalt und trägt dazu bei, dass unser Immunsystem gut funktioniert.


Die Vitamin D Aufnahme ist wiederum nur dann möglich, wenn die Sonne im richtigen Winkel in ausreichender Intensität auf unseren Körper trifft. Dies ist, je nach Breitengrad unterschiedlich. In unseren Breitengraden ist dies in den Sommermonaten so gegen 13:30 Uhr der Fall.


Da alle Sonnenschutzmittel einen UVB-Schutz aufweisen, sollte man sich möglichst ungeschützt der Sonne aussetzen, um genügend Vitamin D zu tanken.


Ein weiterer Faktor ist die Bräunung der Haut. Eine sehr helle Haut nimmt schneller die nötige Menge an UVB-Strahlung auf, als eine bereits stark gebräunte Haut. Allerdings ist der Eigenschutz heller Haut wesentlich geringer, und die Sonnenbrandgefahr weitaus höher. Es ist also eine Gratwanderung. Es gilt, wie bei so vielen Dingen, eine gute Balance zu finden!


Krankheiten, die durch einen Vitamin D Mangel begünstigt, oder beschleunigt werden können sind:

  • Chronische Bronchitis

  • Asthma

  • Herzerkrankungen

  • Darmkrebs

  • Demenz

  • Diabetes

  • Multipler Sklerose

  • Bluthochdruck

  • Depressionen

  • Schizophrenie

  • Agressivität

  • Demenz und Alzheimer

  • Brustkrebs

  • Prostatakrebs

  • erhöhte Schilddrüsenhormonwerte

  • niedriger Kalzium-Spiegel

  • niedriger HDL-Spiegel

  • niedriger Testosteronspiegel bei Männern

  • Zahnfleischbluten


Wie das Licht unsere "innere" Uhr beeinflusst


Ihr kennt es vielleicht wenn ihr Kinder habt. Im Winter hat man einen recht guten Rhythmus, was das "Aufstehen" und "Schlafen gehen" betrifft. Im Sommer, wenn die Tage länger werden und es auch noch um 21 Uhr hell ist, fällt es, besonders den Kindern schwer ins Bett zu gehen. "Es ist doch noch gar nicht dunkel" ... solche Sätze hört man dann, und eigentlich lebt man doch auch selbst MIT der Sonne. Man steht mit ihr auf und geht mit ihr zu Bett. Zumindest würde man das gerne. Im Winter ist es meist viel schwieriger früh morgens aufzustehen, der Wecker klingelt und eigentlich fühlt es sich falsch an sich aus dem Bett zu bewegen.


Die Sonne hat also mehr Macht über uns als wir denken. Alles unterliegt dem Rhythmus von Licht und Dunkelheit. Birgit Högl, Professorin für Neurologie an der Medizinischen Universität Innsbruck beschäftigt sich intensiv mit dem Thema und wie wichtig es für jede unserer Zellen ist, mit der Sonne zu leben und sich ihrem Rhythmus anzupassen. Bekommen wir nicht genug Tageslicht kann dies fatale Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben.


Licht macht uns wach, indem Licht auf die Netzhaut des Auges trifft und Nervenbahnen dieses Signal an unser Gehirn weiterleiten. Kommt genug Licht im Gehirn an, wird die Ausschüttung des Hormons Melatonin gehemmt. Gleichzeitig schüttet unser Körper das "Gute-Laune-Hormon" Serotonin aus. Am Abend wird wiederum mehr Melatonin ausgeschüttet, das unseren Stoffwechsel bremst und uns müde werden lässt. Der Körper braucht dann guten Schlaf, und somit Zeit zur Regeneration. Wer ständig wider diesem Rhythmus lebt, läuft Gefahr dauerhaft an Herz-Kreislauf-Störungen zu erkranken.


Wir bräuchten täglich mindestens 1 Stunde mit einer Sonneneinstrahlung von über 1.000 Lux. Die meisten Menschen verbringen den Großteils des Tages in Räumen mit durchschnittlich 500 Lux. Abends wird dann viel zu helles Licht aufgedreht, und schon ist der Rhythmus gestört.

Auch Konzentrationsprobleme, gesunkene Leistungsfähigkeit, Depressionen, sowie Schwächung des Immunsystems sind die Folgen.



Die Wärme des Infrarotlichts


Das Infrarotlicht der Sonne ist für das menschliche Auge unsichtbar. Es ist ein kurzwelliges Licht, das bis zu sechs Millimeter in die Haut eindringt.

Dort bringt es Moleküle in Schwingung, wodurch Wärme entsteht. Dadurch, dass der Körper wiederum versucht die lokale Wärme durch kälteres Blut auszugleichen, wird der Kreislauf in Schwung gebracht. Eine angeregte Durchblutung bringt wiederum mehr Sauerstoff in die Zellen. "Abfall" wird gleichzeitig abtransportiert. Somit wird Infrarotlicht gerne bei der Behandlung lokaler Schmerzen sowie der Behandlung von Wunden eingesetzt.


Leidet jemand an erhöhtem Blutdruck, kann dieser den Blutdruck alleine dadurch senken, wenn er sich eine bestimmte Zeit der Sonnenwärme aussetzt, einfach aufgrund der Aktivierung der Prozesse in der Haut, sagt der deutsche Arzt und Lichtbiologe Alexander Wunsch. Wer regelmäßig an die Sonne geht, kann also damit auch Herz, Kreislauf, und Immunsystem stärken.


Aber auch hier macht die Dosis das Gift. Setzt man sich zu lange Infrarot-A-Strahlung aus, kann dies ebenfalls, durch Entstehung sogenannter "freier Radikale" zu beschleunigter Hautalterung sowie Hautkrebs führen. Außerdem kann zu viel Infrarotlicht auch die Augenlinse trüben.


Seit einiger Zeit haben viele Sonnenschutzprodukte auch einen Schutz vor den Infrarotstrahlen, allerdings wird dadurch auch der positive Effekt dieser Strahlen unterbunden.


Wir sollten also vernünftig dosiert, auch ungeschützt in die Sonne gehen. Um zu wissen wie lange, können wir uns an der persönlichen Eigenschutzzeit der Haut orientieren. Dennoch sollte man auf die Reaktionen seiner Haut und seines Körpers achten. Das eigene Empfinden sollte der Maßstab dafür sein. Wird es einem plötzlich zu heiß in der Sonne, ist das ein gutes Anzeichen dafür, dass man sich in den Schatten begeben bzw. sich mit einem Sonnenschutzmittel eincremen sollte.



Wir sehen also wie wichtig die Sonne für unsere Gesundheit ist. Sie hält uns am Leben. Und auch Pflanzen und Tiere könnten, ohne die Sonne, nicht überleben.


Da die Sonne aber auch gefährlich für uns sein kann, ist ein "gesunder" Umgang mit ihr wichtig!


Ich hoffe mein Beitrag hat Euch gefallen.


Alle Sonnenpflegeprodukte könnt Ihr natürlich, wie immer, unter folgendem Link beziehen. Bei Fragen schreibt mir doch ein Mail!

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch einen schönen Sommer!!! 🌞🐬🐠🐋🦀


Alles Liebe,


Eure Charlotte




Quellen: "ANGESCHMIERT!", Ulrike Icha; carpe diem (Magazin von UNIQA), "Eine Liebesgeschichte in vier Akten", Text Martina Bachler)

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