Heuschnupfenprophylaxe



Der eine oder andere kennt das sicher. Wenn der Frühling/Sommer beginnt, die Temperaturen in die Höhe klettern, und alles wächst und blüht. Dann zieht es uns förmlich nach draußen in die Natur. Aber nicht jeder kann das schöne Wetter gleichermaßen genießen. 30 % der Österreicher leiden an einer Pollenallergie und reagieren mit verstopfter, laufender Nase, tränenden und juckenden, oder sogar geschwollenen Augen.


Bei einem Heuschnupfen (Pollenallergie) reagiert der Körper empfindlich auf Eiweiße bestimmter Pollen. Diese werden vom Immunsystem als gefährlich eingestuft. Es bildet Abwehrstoffe, so genannte Antikörper (Immunglobuline), die diese vermeintlich gefährlichen Pollen, bekämpfen sollen.


Neben genetischer Veranlagung (hat beispielsweise ein, oder sogar beide Elternteile Allergien), spielt vermutlich auch übermäßige Hygiene in der Kindheit eine entscheidende Rolle. Wird die Körperabwehr in der Kindheit nicht genug gefordert, so gehen Forscher davon aus, dass sie irgendwann auch gegen harmlose Substanzen vorgeht. Aber auch Schadstoffe in der Luft (Zigarettenrauch, Abgase, etc.) haben Einfluss auf die Entstehung von Allergien.


Ich möchte Euch ein paar Tipps und Tricks geben, wenn auch ihr an einer Pollenallergie leidet. Sie führen leider keine Heilung herbei, aber sowohl vorbeugend, als auch zur Linderung akuter Symptome könnt ihr schon sehr viel tun und unterstützen.


Vorbeugende Maßnahmen


  • Höchsbelastungen bei sonnigem, windigem Wetter (Radfahren, Laufen, Joggen, etc.) vermeiden - sportliche Aktivitäten bedingen eine höhere Aufnahme an Sauerstoff, und somit auch die Aufnahme größerer Mengen an Pollen, die durch die Luft fliegen.

  • Kleidung nicht draußen aufhängen - Pollen setzen sich darauf fest

  • Rasenmähen vermeiden

  • Wichtig! den Rasen vor der Gräserblüte Anfang bis Mitte Mai mähen und immer kurz halten.



  • tägliches Haarewaschen, um Pollen loszuwerden (Tipp: feeling Haarshampoo Extra Mild !)

  • Fenster schließen an heißen Tagen

  • nachts eher bei geschlossenem Fenster schlafen

  • auch auf den Haustieren setzen sich die Pollen fest - regelmäßiges Waschen, zumindest von Hunden (Tipp: feeling Shampoo Vierbeiner)

  • im Freien Sonnenbrille tragen



  • Schleimhäute feucht halten (Hydrolate !ohne Alkohol! können beispielsweise in Augen, Mund und Nase gesprüht werden - je nach Bedarf - hier gibt es kein zuviel!)

  • Kleidung nach einem Tag im Freien am besten noch draußen oder im Vorraum ausziehen, und dann gleich in die Waschmaschine, damit die Pollen nicht in die Wohnräume geholt werden.

  • nur kurz lüften! in der Stadt morgens, am Land abends

  • Luftreiniger in Büro und Wohnräumen aufstellen (Tipp: AirBowl von prowin - bei mir erhältlich - bei Interesse Informationen per Mail anfordern)

  • Partikelfilter im Auto regelmäßig wechseln

  • STOP SMOKING! Nikotin schädigt die Schleimhäute, die dann reizbarer auf Pollen reagieren

  • Anstelle von pollenstarken Pflanzen wie Birke und Hasel sollten Rosen, Kletterpflanzen und Lippenblütler wie Lavendel, Majoran, Muskatellersalbei, Pfefferminze, Rosmarin, Salbei, Thymian u.ä. angepflanzt werden. (Tipp: Vielleicht als Idee für einen kleinen Kräutergarten!)

  • in den Laubwald gehen - die Blätter filtern die Pollen



Vorbeugen mit Naturheilmitteln



Melissenhydrolat


innerliche Einnahme,

3 x täglich 1 TL Melissenhydrolat,

pur, oder in ein Glas Wasser geben;


kurmäßige Einnahme über einen

Zeitraum von 2-3 Wochen,

idealerweise bereits vor der

Pollensaison beginnen





Schwarzkümmelöl

(auch für Kinder ab 3 Jahren)


Schwarzkümmelöl ist stark antiallergisch und antihistaminisch.


Es enthält den Wirkstoff Nigellon, der gegen Bronchialkrämpfe wirksam ist. Er gilt als idealer Helfer gegen allergisch bedingte Erkrankungen der Atemwege.


Amerikanische Studien haben zudem heraus gefunden, dass Schwarzkümmelöl sehr regulierend auf das Immunsystem wirken kann.


Anwendung


innerliche Einnahme:

kurmäßige Einnahme über einen Zeitraum von ca. 3 Monaten;

2-3 x täglich 1/2-1 TL, pur, oder beispielsweise auf's Brot


Inhalation bei Heuschnupfen oder Asthma: 1/2-1 EL Schwarzkümmelöl mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser übergießen und für ungefähr eine viertel Stunde inhalieren.


Einreiben des Brustbereiches: ca. 1 TL Schwarzkümmelöl mit 1 Tr. Teebaum Wildwuchs mischen, und abends den Brustbereich damit einreiben.



Omega-3 Fettsäuren


Die in Leinöl und Hanföl wertvollen Omega-3 Fettsäuren (wobei Leinöl hier der absolute Gewinner ist), stärken einerseits das Immunsystem, und wirken andererseits entzündungshemmend. Eine regelmäßige Einnahme soll wirksam gegen verschiedenste Allergien sein.




Ätherische Öle

Folgende ätherische Öle haben eine stark antihistaminische und antiallergische Wirkung. Sie stabilisieren die Histamin ausschüttenden Mastzellen und beruhigen das Immunsystem. Als Prophylaxe gegen Pollenallergien daher bestens geeignet!


Atlas Zeder, Latschenkiefer, Lavendel, Manuka, Melisse, Myrte, Weißtanne, Zypresse


Anwendung:

  • Duftlampe

  • Körperöl (als Zugabe in ein fettes Pflanzenöl)

  • Badeöl (ca. 1 EL fettes Pflanzenöl, 1-2 Tr. ätherisches Öl)

  • Dusch- und Haarshampoo (Tipp: kreiere Dein eigenes Shampoo mittels "feeling Shampoobasis")

  • Fußbad (auch hier einen Emulgator verwenden!)

  • Trocken-Inhalation (ein paar Tropfen auf ein Baumwolltuch, oder Filzfleckerl)



Linderung bereits bestehender Beschwerden


Wenn die Nase bereits schnieft und die Augen jucken, gibt es einige Möglichkeiten, um eine Linderung herbei zu führen.


nasses Tuch auf das Gesicht auflegen


Rosenhydrolat (ohne Alkohol!)


Wattepads mit Rosenhydrolat (am besten gekühlt) besprühen und auf die Augen legen; mehrmals am Tag;

bei Bedarf wiederholen!


Das Rosenhydrolat wirkt entzündungshemmend, kühlend und juckreizstillend.

Achtung: auf Haltbarkeit achten!


Das Rosenhydrolat ist besonders wohltuend. Natürlich eignen sich aber auch andere Hydrolate wie beispielsweise Melisse, Pfefferminze, oder aber Neroli (Orangenblüte)



Ätherische Öle


Eukalyptus, Cajeput, Weihrauch, oder Pfefferminze eignen sich beispielsweise gut, um die Atemwege zu befreien. Achtung! Pfefferminzöl enthält Menthol und ist daher für Babies und Kleinkinder nicht geeignet!


Anwendungen:


Alle Produkte könnt ihr über folgenden Link beziehen:

Bei Fragen schreibt mir doch ein Mail! ;-)


Einen unbeschwerten Sommer wünsche ich Euch!


Alles Liebe,


Eure Charlotte


Meine Tipps und Tricks sind zur Linderung sowie Prophylaxe bei geringen bis mittleren Beschwerden gedacht, und ersetzen keinesfalls einen Arztbesuch. Bei starken Beschwerden ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen!



Quellen: "Heuschnupfenprophylaxe", März 2010, feeling; "Aromatherapie für Kinder", Sabrina Herber, Eliane Zimmermann

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